Zur Wiedereröffnung der renovierten Praxisräume laden wir alle Kunden und Interessierte Besucher ein.

Am Samstag, den 24.04.10 öffnen wir unsere Türen und laden Sie ein – bei Kaffee und Kuchen - unsere renovierten Praxisräume zu besichtigen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Selbstverständlich können Sie in der Zeit von 10-12 Uhr auch mit Ihrem Tier zur Sprechstunde kommen.

Herzliche Grüße,

Frank Schuckmann & das Team der Praxis

Was für Menschen gut ist….kann für unsere Vierbeiner sehr giftig sein.

Avocado

Einige Avocadosorten enthalten sowohl im Fruchtfleisch als auch im Kern den für viele Tiere (z.B. Hund, Katze, Kaninchen, Vögel) toxischen Inhaltsstoff Persin. Persin bewirkt eine schwere Herzmuskelschädigung, die irreversibel ist. Nach dem Genuss von Persin – bei Vögeln kann das Wetzen des Schnabels an einem Avocadokern ausreichen – kommt es zu Atemnot und Husten, Puls- und Herzfrequenz gehen in die Höhe. Im weiteren Verlauf bilden sich Ödeme in der Unterhaut, besonders an Hals und Unterbauch, bis es schließlich auch zur Bauchwassersucht (Aszites) kommt. Röntgenologisch wird eine Herzvergrößerung sichtbar. Eine Vergiftung mit Persin endet meist tödlich, da es keine spezifische Behandlung gibt

Schokolade und alle kakaohaltigen Nahrungsmittel

Der in Schokolade enthaltene Inhaltsstoff Theobromin ist für unsere Hunde toxisch, da sie nicht in der Lage sind ihn abzubauen. So sammelt sich das Theobromin im Körper an und führt zur Vergiftung. Symptome sind starkes Hecheln, Erbrechen, Durchfall, stark erhöhte Herzfrequenz, Krämpfe, Lähmungen, Bewusstseinstörungen bis hin zum Tod.Theobromin ist für Hunde ab etwa 100mg pro Kilogramm Körpergewicht tödlich. Je nach Kakaogehalt reicht somit für einen Pekinesen eine Tafel Vollmilchschokolade zum Vergiften aus. Bei einem mittelgroßen Hund (10-15 kg) können eine Tafel Zartbitterschokolade bzw. drei Tafeln Vollmilchschokolade tragisch enden. Eine spezifische Behandlung gibt es nicht.

Süßstoff Xylit

In vielen menschlichen Lebensmitteln findet sich der Zuckeraustauschstoff Xylit. Die ASPCA (American Society for the Prevention of Cruelty to Animals) warnt davor, Lebensmittel, die Xylit enthalten, an Hunde zu verfüttern, da Xylit bei ihnen die körpereigene Insulinproduktion derart steigern kann, daß es zu einem lebensgefährlichen Abfall des Blutzuckerspiegels kommen kann. Betroffene Hunde reagierten ca. 30 Minuten nach dem Verzehr größerer Mengen Xylit-haltiger Süßwaren mit dem Verlust der Koordination, Schwächeanfällen und Krämpfen. Ferner steht Xylit im Verdacht, Leberschäden zu verursachen.

Weintrauben bzw. Rosinen

Die ASPCA und das britische Institut für Veterinärtoxikologie warnen unabhängig voneinander vor dem Verzehr von Weintrauben bzw. Rosinen durch Hunde. Auffällig oft haben Hunde nach dem Verzehr von Weintrauben schwere Symptome von Vergiftung gezeigt: Magenkrämpfe, Erbrechen und Durchfall. In einigen Fällen trat sogar Nierenversagen auf. Bei der Analyse dieser Daten stießen die Forscher auf merkwürdige Vergiftungen bei 19 Hunden (zehn in den USA und neun in Großbritannien). Alle Hunde hatten unterschiedlich große Mengen an Weintrauben oder Rosinen gefressen – Leckereien, die man eigentlich als harmlos einstufen würde.

Die Trauben gehörten unterschiedlichen Sorten an und waren weder mit Spritzmitteln noch anderen chemischen Mitteln oder Schwermetallen übermäßig belastet. Die Symptome der Hunde glichen sich: Einige Stunden nach dem Verzehr der Früchte erbrachen sich die Tiere und wurden appetitlos. Durchfall und Bauchschmerzen stellten sich bei einigen Hunden ein. Nach 24 Stunden zeigten die am schwersten betroffenen Hunde die Symptome eines Nierenversagens. Sie wurden sehr ruhig bis lethargisch und konnten kein oder nur noch wenig Wasser lassen. Bei Blutuntersuchungen stellten die behandelnden Tierärzte neben dramatisch erhöhten Nierenwerten auch eine Hyperkalzämie (zu viel Kalzium im Blut) fest. Von den zehn amerikanischen Hunden überlebten nur fünf Tiere. Derzeit ist nicht bekannt, welcher Inhaltsstoff der Weintraube die Vergiftung auslöst. Auch die Dosis, die den Weintraubengenuss zum Gift für den Hund macht, ist noch nicht bekannt. Die amerikanischen Forscher schätzen, dass umgerechnet
 11,6 Gramm (g) Trauben pro Kilogramm (kg) Körpergewicht des Hundes zu Vergiftungserscheinungen führen können (also bei einem 20 kg schweren Hund rund 232 g Trauben). In Großbritannien ermittelten die Wissenschaftler, dass etwa 14 g Rosinen/kg Hund zu einem Todesfall bei einem Labrador Retriever geführt haben.

Bei Verdacht auf eine Weintraubenvergiftung sollten Sie mit Ihrem Hund schnellstmöglichst zu einem Tierarzt gehen, um dem Nierenversagen vorzubeugen. Eventuell kann das Gift im Darm mit Aktivkohle gebunden werden. Bei schweren Vergiftungen sollte der Hund vom Tierarzt stationär aufgenommen und mindestens 48 Stunden lang unter Kontrolle der Blutwerte mit Infusionen versorgt werden.

Zwiebeln und Knoblauch (roh, gekocht und getrocknet)

Zwiebeln, Knoblauch und andere Gewächse der Pflanzengattung Allium enthalten das für Hunde giftige N-Propyldisulfid und Allylpropylsufid. Es handelt sich dabei um Schwefelverbindungen, die die lebensnotwendigen roten Blutkörperchen (Erythrozyten) zerstören (= Hämolyse). Symptome für diese Hämolyse sind blasse Schleimhäute, Anämie (Blutarmut), forcierte Atmung und Atemnot, Zittern und flacher Puls. Erbrechen und Durchfall können auftreten. Der Urin verfärbt sich rotbraun. Schon eine mittelgroße Zwiebel kann einen kleinen Hund ernsthaft schädigen. Eine Behandlung kann nur symptomatisch erfolgen.

Allgemein gilt:

Bei Vergiftungsverdacht sofort zum Tierarzt. Anfangs kann man oft durch gezieltes Erbrechen das Schlimmste verhindern, im weiteren Verlauf können je nach Gift Toxinbinder im Darm wirksam werden. Auf jeden Fall muß eine symptomatische Behandlung erfolgen.

 

Quelle: Canosan

                               Wenn die Temperaturen sinken gibt es bei Hund, Katze und Co. einiges zu beachten:

  • Atemwegs- und Hauterkrankungen, wie trockene Haut oder Juckreiz, können sich verschlimmern, wenn sich Tiere überwiegend in gut geheizten Räumen mit niedriger Luftfeuchtigkeit aufhalten. Abhilfe schaffen Luftbefeuchter und regelmäßiges Lüften.
    Frostschutzmittel, die Äthylenglykol enthalten, werden von Hunden und Katzen wegen des süßen Geschmacks gerne aufgenommen und führen zu einer meist tödlichen Vergiftung. Immer sicher verwahren!

 

  • Stubentiger, die bestenfall den Balkon kennen bilden nicht genügend Unterwolle aus, um im Winter plötzlich zum ganztägigen Freigänger erklärt zu werden. Aber auch an Freigang gewöhnte Katzen benötigen immer ein warmes Plätzchen. Der freie Zugang zum Haus, zu einem Kellerraum oder einem isolierten Verschlag mit wärmenden Materialien zum Einkuscheln muss gewährleistet sein. Übrigens Ein kurzes Hupen vor dem Start eines noch warmen Autos hilf, Katzen aus dem Motorraum zu vertreiben, die sich hier aufwärmen wollten.

 

  • Schneefressen verursacht durch Kälte, im Schnee enthaltenen Schmutz und ggf. auch Streusalz bei Hunden häufig blutige Magen-Darm-Entzündungen. Deshalb sollte man es unterbinden und die Vierbeiner nicht noch durch Schneeballwerfen dazu animieren.

 

  • Streusalz und Split in großen Mengen greifen die Hundepfoten an. Hier helfen ein “Fußbad” mit lauwarmem Wasser nach dem Gassigehen und gegebenenfalls das Einreiben der Pfotenballen mit Melkfett oder Vaseline vor dem Spaziergang, um das Austrocknen der Ballen und Risse verhindern. Wenn bereits Verletzungen und/oder Entzündungen bestehen oder auch zur Vorbeuge bei empfindlichen Pfoten leisten Pfotenschuhe gute Dienste, die es in verschiedenen Größen gibt.

 

  • Eisklumpen zwischen den Zehen, die sich vor allem bei langhaarigen Hunden während des Spaziergangs schnell bilden, stören den Hund beim Laufen und können ebenfalls Entzündungen hervorrufen. Durch das Kürzen der Haare im Zwischenzehenbereich lässt sich die Eisklumpenbildung verhindern.

 

  • Kurzhaarige Hunde frieren deutlich schneller als ihre langhaarigen Artgenossen und müssen bei Kälte immer in Bewegung bleiben. Dies gilt für alle Tiere, wenn sie nass sind, da ihr Körper dann mehr Wärme abgibt. Nicht nur die gemessene Temperatur ist entscheidend: Ein kalter Wind lässt Mensch und Tier die Temperatur kälter empfinden als das Thermometer anzeigt und führt zur Auskühlung. An besonders frostigen oder nasskalten Wintertagen ist es vernünftiger, anstatt eines ausgedehnten Spaziergangs mehrmals täglich kürzere Spaziergänge zu unternehmen.

 

  • Hundebekleidung sollte nicht generell zum Einsatz kommen, denn nicht jeder Kurzhaarhund friert und nicht jeder Langhaarhund hat genügend Unterwolle, die gegen Kälte und Nässe schützt. In manchen Fällen kann sie aber sinnvoll sein. So zum Beispiel für kleine Hunde zum Schutz vor nassem Bauch und damit vor Blasen- und Nierenentzündungen, Welpen und Junghunde, deren Fell seine volle Schutzwirkung noch nicht erlangt hat, für ältere Hunde, die häufig unter Gelenkerkrankungen leiden, für kranke Hunde, beim Hundesport zum Warmhalten der Muskulatur in Wartezeiten und zwischen aktiven Einsätzen sowie für alle Hunde, die durch Zittern zeigen, dass sie frieren. Bei der Auswahl der Kleidung dürfen modische Aspekte keine Rolle spielen. Was zählt, ist allein die Funktionalität. Die Bekleidung sollte aus strapazierfähigem, atmungsaktivem, wind- u. wasserdichtem, weichem, waschbarem Material bestehen. Das Futter darf nicht statisch aufladbar sein. Sie muss gut passen, bei kleinen Hund den Bauch bedecken, darf nicht auf der Haut reiben und die Bewegung behindern. Sie sollte leicht anzulegen und sicher durch stufenlos verstellbare Klett- u./o. Klippverschlüssen zu fixieren sein. Vor allem darf sich der Hund darin nicht verheddern oder gar strangulieren können. Grundsätzlich ist darauf zu achten, dass Hunde die Bekleidung nicht anknabbern, sonst besteht die Gefahr das Teile davon abgeschluckt werden und Magen-/Darmprobleme bis hin zum Darmverschluss entstehen. Deshalb sollte die Kleidung immer direkt nach dem Spaziergang abgenommen werden. Wenn sich ein Hund mit Kleidung normal bewegt und freudig spazieren geht. bzw. wenn ein Hund, der bislang ungern bei Kälte oder feuchtkalter Witterung rausgehen wollte, mit Bekleidung dem Auffordern zum Spaziergang gerne folgt, kann man davon ausgehen, dass sich das Tier mit seiner Bekleidung auch wohl fühlt.

 

  • Das Kaninchenfell bietet eine gute Isolation, so dass die “Mümmelmänner” in einem wind- und wettergeschützten Stall mit Unterschlupf gut den Winter draußen verbringen können. Zur Ausbildung eines entsprechend dicken Felles müssen sie aber während des Übergangs der Jahreszeiten draußen leben. Plötzliche große Temperaturschwankungen (im Winter zum Streicheln in die warme Wohnung und dann wieder in die Kälte) vertragen solche “Freilandkaninchen” nicht.

 

  • Für Meerschweinchen ist Vitamin C (chemischer Name: Ascorbinsäure) lebensnotwendig. Im Winter steht kein frisches Grünfutter zur Verfügung und der Vitamin-C-Gehalt von Obst und Gemüse kann lagerungsbedingt niedrig sein. Zur Sicherstellung der Versorgung gibt man in 100 ml Trinkwasser 20-50 mg Ascorbinsäure und als Stabilisator 100 mg Zitronensäure (täglich frisch ansetzen, keine Metallgefäße verwenden). Die Substanzen sind in der Apotheke erhältlich. Empfehlenswert ist dieser Zusatz vor allem bei kranken, trächtigen oder säugenden Tieren, da diese einen erhöhten Vitamin-C-Bedarf haben.

Foto: Bolliger/Pixelio

Quelle:  Bundesverband Praktizierender Tierärzte e.V., bpt

Die Frage, ob die sogenannte Schweinegrippe auch auf unsere Haustiere übertragbar ist, beschäftigt derzeit viele Tierfreunde. Allerdings ist die Bezeichnung Schweinegrippe sehr irreführend. Denn bei dem Virus H1N1, das laut Informationen des Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit nur von Mensch zu Mensch übertragen wird, handelt es sich im Gegensatz zur Vogelgrippe um eine Humaninfektion. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) spricht daher auch von der „Nordamerikanischen Grippe“.

Das Virus wurde bisher weder bei Schweinen noch bei Haustieren nachgewiesen. Deshalb seien besondere Vorsichtsmaßnahmen für Hunde und Katzen derzeit nicht nötig. Aus diesen Gründen sei auch nicht zu befürchten, dass Haustiere den Menschen anstecken könnten. Die momentane Entwarnung bedeutet allerdings nicht, dass sich die Sachlage nicht ändern könnte.  Denn wie sich die Situation weiter entwickelt, kann niemand sagen. Grundsätzlich kann jedes Virus mutieren und damit gefährlich werden.

Weitere interessante Links:
Friedrich-Löffler-Institut
Bundesinstitut für Risikobewertung
Bundesministerium für Gesundheit
Robert-Koch-Institut

 

Quelle: Tasso e.V.

17Oktober

Es geht weiter

angela Aktuelles

Durch das Löschwasser entstand auch in den Praxisräumen erheblicher Sachschaden. Zum Großteil müssen die Verkleidungen von Wänden und Decke abgenommen und erneuert werden. Dies wird sicherlich noch eine geraume Zeit für sich in Anspruch nehmen.

Dennoch: Es geht weiter!

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In kürzester Zeit wurden 2 Räume eingerichtet in denen der Praxisbetrieb mit all seinen Leistungen (natürlich auch Operationen) wie gewohnt weiter laufen kann.

Verehrte Kunden,

aufgrund des Brandschadens stockt der Betrieb der Praxis im Moment. Wir rechnen damit, daß bereits ab 17.08.09 der Betrieb der Kleintierpraxis mit gewohnter Sprechstunde wieder reibungslos laufen kann.

Vielen Dank für Ihr Verständnis,

Frank Schuckmann

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Bild: Axel Schmitz

Hunde, Katzen und Frettchen müssen sich in Zukunft mit dem neuen EU-Heimtierpass ausweisen, wodurch das Reisen mit Haustieren innerhalb der EU harmonisiert und deutlich vereinfacht wird.

Seit Oktober 2004 ist der EU-Heimtierausweis in Kraft getreten, wodurch in der EU weitgehend einheitliche Regeln für Haustiere auf Reisen gelten. Hunde, Katzen und Frettchen müssen mit Mikrochip (ISO-Norm 11784 oder 11785) oder übergangsweise noch bis zum Jahr 2011 durch Tätowierung gekennzeichnet sein.

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So sieht der neue blaue EU-Heimtierpass mit dem goldenen europäischen Sternenbanner aus, der seit Oktober 2004 das Reisen innerhalb der EU vereinfacht.

Beim Grenzübertritt muss der neue, einheitlich gestaltete Heimtierausweis mitgeführt werden, aus dem die gültige Tollwutimpfung hervorgeht. Weitere Impfungen, wie z.B. Staupe, Parvovirose, Katzenseuche und -schnupfen, werden offiziell nicht mehr verlangt, sind aber für die Gesundheit Ihres Tieres auch weiterhin ganz wichtig. Lassen Sie sich daher von Ihrem Tierarzt über einen umfassenden Impfschutz im In- und Ausland beraten.

Keinen Ausweis hingegen benötigen Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster, Vögel oder auch exotische Haustiere wie Schlangen und Spinnen (bei den Exoten ist allerdings die CITES-Bescheinigung Pflicht!).

Auch wenn seit Oktober 2004 der blaue Heimtierausweis mit dem europäischen Sternenbanner für Reisen in der EU seine Gültigkeit erhält, dürfen Tiere, die vor Oktober 2004 ihre jährliche Wiederholungsimpfung für Tollwut etc. erhalten haben, noch bis Oktober 2005 mit ihrem bisherigen Impfpass reisen. Denken Sie bei der nächsten Impfung aber daran, sich nun den neuen EU-Heimtierpass ausstellen und die Impfung darin eintragen zu lassen, falls Sie mit Ihrem Tier ins Ausland reisen möchten.

Neben Angaben über den Besitzer findet sich in dem Ausweis Name, Rasse, Geschlecht, Geburtsdatum sowie Angaben zu Farbe und Typ des Haarkleides des Tieres und die Möglichkeit eines Fotos. Außerdem müssen die Tiere zur Identifizierung einen Mikrochip oder eine Tätowierung tragen, deren Daten ebenfalls im Pass vermerkt werden.

Die Regelungen zum Heimtierausweis gelten grundsätzlich für den privaten Reiseverkehr wie auch für den Handel zwischen Mitgliedstaaten der EU. Irland, Schweden und das vereinte Königreich dürfen noch für eine Übergangszeit von mindestens fünf Jahren ihre bisherigen schärferen Anforderungen an den Tollwutschutz (Blutuntersuchung auf Antikörper) und besondere Bestimmungen über die Behandlung gegen Bandwürmer und gegebenenfalls Zeckenbefall beibehalten.

Das Mitführen von Haustieren auf Reisen wird durch den neuen Pass wesentlich einfacher. An die Stelle der vielen unterschiedlichen Bescheinigungen, die die einzelnen Mitgliedstaaten für die Einreise von Haustieren verlangten, tritt ein einziger veterinäramtlicher Ausweis: der EU-Heimtierausweis, der für die gesamte Europäische Union Gültigkeit hat. Der neue Pass ist bei jedem niedergelassenen Tierarzt erhältlich.
Bei Fragen zu den derzeitig aktuellen Einreisebestimmungen in Ihr Urlaubsland können Sie sich an Ihren Tierarzt, den Amtstierarzt, das zuständige Konsulat oder den ADAC wenden.

Man hört sie zum Anfang eines jeden Sommers immer wieder aufs Neue – die Horrormeldungen von im Auto eingeschlossenen und dann bei Hitze qualvoll umgekommenen Hunden wie erst jüngst wieder ein Fall im Europapark zeigte. Ein Mann hat seine 3 Hunde den ganzen Tag im verschlossenen Auto zurückgelassen, die man später tot und zusammengekrümmt fand. „Wann wird auch der letzte Tierhalter endlich verstehen, dass ein Hund die Wärme nicht wie wir Menschen durch Schwitzen ausgleichen kann!“, so Dennis Schiffer von der Tierschutzorganisation TASSO e.V. Ab zirka 20 Grad Celsius Außentemperatur reichen schon wenige Minuten in einem verschlossenen Auto in praller Sonne, um den Hund in eine lebensbedrohliche Situation zu bringen, da sich das Auto auf bis zu 50 Grad Celsius aufheizt. Hunde und Katzen schwitzen nicht. Sie regulieren den Wärmeaustausch durch Hecheln. Die dadurch entstehende Wasserverdunstung muss das Tier durch Trinken ausgleichen. Hat es dazu keine Möglichkeit, kommt es zur Hyperthermie, d.h. die Körpertemperatur steigt an, die Tiere kochen im wahrsten Sinne des Wortes innerlich. Zellen und Organe gehen kaputt. Schließlich kollabiert das Tier nach qualvollem Kampf und stirbt letztendlich an Herzversagen. Erste Anzeichen dieser Überhitzung: Unruhe, eine weit herausgestreckte Zunge bei gestrecktem Hals, Taumeln, Erschöpfung. Ab 40 Grad Celsius Körpertemperatur treten Kreislaufbeschwerden auf. Lebenswichtige Organe werden weniger mit Blut versorgt, was zum Schock führen kann. Steigt die Körpertemperatur auf 43 Grad Celsius an, gerinnt das  körpereigene Eiweiß, was Bewusstlosigkeit und den Tod zur Folge haben kann.

Was können Sie tun, wenn Sie einen Hund in Not im Auto sehen?

· Verständigen Sie sofort die Polizei

· Helfen Sie umgehend. Ein Hitzschlag ist ein medizinischer Notfall! Das Tier muss deshalb so schnell wie möglich in tierärztliche Behandlung. Bringen Sie das Tier umgehend an einen schattigen Platz und kühlen Sie es langsam mit nasskalten Tüchern für mindestens 30 Minuten ab. Ist der Hund bei Bewusstsein – und nur dann – schluckweise Wasser anbieten. Bei Bewusstlosigkeit muss der Hund in die stabile Seitenlage gebracht werden, wobei die Zunge heraushängen muss.

· Helfen Sie uns! Fordern Sie jetzt kostenlose Karten zum Auslegen, Verteilen auf Supermarktparkplätzen, in Freizeitparks, Tankstellen, auf Hundeveranstaltungen, in Hundesportgruppen oder -vereinen an. Je mehr Menschen wissen, wie gefährlich es für einen Hund im heißen Auto werden kann, desto weniger Tiere müssen sterben.

Fordern Sie hier Ihre kostenlosen Karten zum Verteilen an. Vielleicht retten Sie ja somit ein Tierleben. Bitte geben Sie uns Ihre Postanschrift und die Anzahl der gewünschten Karten an.

Quelle: Tasso e.V.

Seit 2004 ist bei der Einreise in die Länder der EU eine Kennzeichnung für Hunde und Katzen mittels Mikrochip Pflicht. Die übergangsweise zulässige Kennzeichnung mittels Tätowierung entfällt ab 2011. Spätestens dann muss jedes Tier vor dem Auslandsurlaub gechippt sein. Eine gültige Tollwutimpfung und der EU-Heimtierausweis sind bei der Einreise ebenfalls Pflicht.

Für die Einreise nach Irland, Schweden, Malta und das Vereinigte Königreich gelten zusätzliche Anforderungen. Philip McCreight, Leiter von TASSO e.V. rät dringend, sich auf jeden Fall rechtzeitig vor der Reise mit dem behandelnden Tierarzt zu besprechen. Und auch der Bundesverband Praktizierender Tierärzte (bpt) weiß, dass die Ergebnisse für die erforderlichen Tests für die Einreise nach Irland, Malta, England und Schweden oft Monate dauern können.

Grundsätzlich warnt der bpt vor der zunehmenden Impfmüdigkeit der Tierhalter. Ein wirksamer Schutz vor schwerwiegenden, ansteckenden und oft tödlich verlaufenden Krankheiten sei nur gewährleistet, wenn mindestens 70 Prozent aller Tiere geimpft sind. Derzeit ist aber lediglich jeder zweite Hund und nur jede dritte Katze in Deutschland ausreichend geimpft und damit geschützt.

Quelle: Tasso e.V.

09_04_30_a005-640.jpg Bei Witch’s Promise Irish Terrier sind am 23.04.09 die ersten Welpen (A-Wurf) zur Welt gekommen. Etwas früher als geplant und leider nicht ganz freiwillig, wir mussten einen Kaiserschnitt machen. 2 kleine Rüden strampeln nun kräftig in unserer Wurfkiste. 

09_04_25_a004-640.jpg Vielen Dank an unseren Tierarzt Frank Schuckmann, der schnell entschlossen und zum Wohl unserer Hündin Fergie gehandelt hat. Sie musste sich noch etwas von der OP erholen, während die Kleinen sich bereits ziemlich fordernd nach Milch sich an ihrer Mama zu schaffen machten.