Über 80 Prozent der erwachsenen Katzen und Hunde leiden an behandlungsbedürftigen Erkrankungen des Zahnbettes, die vor allem durch unangenehmen Maulgeruch oder massiven Zahnsteinansatz auffallen. Ursache allen Übels ist die Ablagerung von weichem Zahnbelag auf der Zahnoberfläche am Übergang zum Zahnfleisch. Er setzt sich aus Futterresten und Speichelanteilen zusammen und ist dicht besiedelt mit Bakterien. Wird der Zahnbelag, z. B. durch Zähneputzen, nicht regelmäßig entfernt, lagern sich Kalksalze ein und es entsteht brauner, übelriechender Zahnstein.

 Das Zahnfleisch reagiert darauf sofort mit einer Entzündung, die noch vollständig abheilen kann, wenn der Zahnstein schnellstens entfernt wird. Wird die Erkrankung an diesem Punkt nicht gestoppt, breitet sich die Entzündung aus und greift den Zahnhalteapparat an. Es entsteht die so genannte Parodontitis, deren Folgen neben dem Ausfallen der Zähne ernsthafte Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nieren- und Leberschäden durch massive Keimverschleppung in die Blutbahn sind: Am besten ist es deshalb, frühzeitig mit vorbeugenden Maßnahmen zu beginnen.

So lässt sich neben dem jährlichen Zahncheck in der Tierarztpraxis durch tägliches Zähneputzen mit weicher Zahnbürste und spezieller Zahncreme oder durch das Füttern von Kausnacks mit zahnreinigenden Enzymen nach den Mahlzeiten wie auch durch spezielles Zahnputzfutter die Gesundheit der Zähne von Katzen und Hunden maßgeblich beeinflussen.

Hartnäckige oder immer wiederkehrende Durchfälle vor allem bei jungen Hunden und Katzen  können von bestimmten einzelligen Darmparasiten, den Giardien, verursacht werden. In Deutschland ist jeder 6. Hund und jede 8. Katze von diesen Einzellern befallen. Das haben Untersuchungen von mehr als 8.000 Kotproben von Hunden und von über 2.000 Kotproben von Katzen ergeben. Infizierte Hunde und Katzen scheiden die Parasiten mit dem Kot aus, sodass die Einzeller über die Umwelt, verunreinigtes Wasser oder den Kontakt mit dem Kot von Artgenossen übertragen werden können. Wegen des hohen Infektionsrisikos und der Gefahr der Erregerübertragung auf den Menschen, sollten Hunde und Katzen mit ständigen Durchfällen unbedingt dem Tierarzt vorgestellt werden. Werden Giardien festgestellt, muss mit geeigneten Medikamenten in der richtigen Dosierung ausreichend lang behandelt werden. Zusätzlich sollten gründliche Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen rund um das Tier und im Haushalt vorgenommen werden. Bewährt hat sich dabei der Einsatz von Dampfreinigern. Alternativ kann die Reinigung mit heißem Seifenwasser (>60° C) erfolgen. Wichtig ist in beiden Fällen, dass die behandelten Flächen gründlich abtrocknen, weil die Giardien in Wasser überleben. Langhaarige Tiere sollten nach der Behandlung gründlich shampooniert werden, um einer erneuten Infektion vorzubeugen. Da die Rückfallquote hoch ist, muss die Behandlung nach 2 – 3 Wochen wiederholt werden.

Quelle: bpt – Bund praktiziernder Tierärzte

Eine fachgerechte Erstversorgung durch den Tierhalter bis zum Transport in die tierärztliche Praxis oder Eintreffen des Tierarztes kann entscheidend dazu beitragen, dass Notfälle wie Verletzungen, Vergiftungen, Verbrennungen, Unterkühlung oder Überhitzung für den Hund glimpflich abgehen. Um im Ernstfall richtig handeln zu können, lassen Sie sich die Maßnahmen, die Sie im Einzelfall ergreifen können, von Ihrem Tierarzt zeigen oder besuchen Sie einen Erste Hilfe-Kurs, der von vielen Tierarztpraxen angeboten wird.

Abweichungen von der Normalität können Sie selbst einschätzen, wenn Sie mit einigen Kriterien vertraut sind, die bei Hund und Katze zur Beurteilung des Gesundheitszustandes herangezogen werden. Dazu gehören die Körpertemperatur (Hund in Abhängigkeit von Größe und Alter: 38° – 39° C, Katze: 38° – 39,3° C), die Farbe der Lidbindehäute und Mundschleimhaut (beim gesunden Tier rosa, bei starker Blutung bzw. Blutarmut porzellanfarben), die Herz-/Pulsfrequenz (Hund in Abhängigkeit von der Größe: 80 – 120, Katze: 108 – 132 Schläge/Minute), die Atmung, sichtbar am Heben und Senken des Brustkorbs (Hund: 10 – 40, Katze: 20 – 30 Atemzüge/Minute) sowie der Pupillen- und Lidreflex: Beim gesunden Tier verengt sich die Pupille bei plötzlichem Lichteinfall und bei leichter Berührung des Auges erfolgt ein sofortiger Lidschluss.

Quelle: bpt – Bund praktizierender Tierärzte

 

Katzen, die draußen leben, verbringen einen großen Teil des Tages mit der Jagd. Sie unternehmen ausgiebige Streifzüge, um Beute auszumachen und haben, je nachdem ob es sich um Mäuse, Vögel, Insekten oder Reptilien handelt, unterschiedliche Fangstrategien, die nicht jedes Mal von Erfolg gekrönt sind. Nahrungsbeschaffung erfordert höchste Konzentration, Reaktionsschnelle und den vollen körperlichen Einsatz.

Im Gegensatz dazu scheint es, als würden unsere Wohnungskatzen wie im Schlaraffenland leben. Sie brauchen sich um nichts zu kümmern. Futter steht den ganzen Tag zur Verfügung. Erkundungs- und Jagdverhalten sind nicht mehr gefragt. Die Folge: Den Stubentiger plagt die Langeweile, er ist frustriert und wird dadurch nicht selten auch aggressiv. Noch dazu bringt das faule Leben immer mehr Speck auf die Rippen.

Ohne großen Aufwand kann man aber auch für Wohnungskatzen die langweilige Futteraufnahme zur interessanten „Beutejagd“ umgestalten. Und so geht’s: Wenn Ihre Katze bisher freien Zugang zum Futter hatte, dann bekommt sie künftig nur noch morgens und abends zwei winzige Mahlzeiten aus dem Napf. Der größte Teil der Tagesfuttermenge muss erbeutet werden, z. B. durch Verstecken kleiner Trockenfutterportionen an immer wechselnden Plätzen, Einpacken oder Werfen von Häppchen, die die Katze auspacken oder fangen muss. Ihrer Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Hauptsache der Stubentiger wird richtig auf Trab gebracht.

 Quelle: bpt – Bund praktizierender Tierärzte

Zur Wiedereröffnung der renovierten Praxisräume laden wir alle Kunden und Interessierte Besucher ein.

Am Samstag, den 24.04.10 öffnen wir unsere Türen und laden Sie ein – bei Kaffee und Kuchen - unsere renovierten Praxisräume zu besichtigen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Selbstverständlich können Sie in der Zeit von 10-12 Uhr auch mit Ihrem Tier zur Sprechstunde kommen.

Herzliche Grüße,

Frank Schuckmann & das Team der Praxis

Was für Menschen gut ist….kann für unsere Vierbeiner sehr giftig sein.

Avocado

Einige Avocadosorten enthalten sowohl im Fruchtfleisch als auch im Kern den für viele Tiere (z.B. Hund, Katze, Kaninchen, Vögel) toxischen Inhaltsstoff Persin. Persin bewirkt eine schwere Herzmuskelschädigung, die irreversibel ist. Nach dem Genuss von Persin – bei Vögeln kann das Wetzen des Schnabels an einem Avocadokern ausreichen – kommt es zu Atemnot und Husten, Puls- und Herzfrequenz gehen in die Höhe. Im weiteren Verlauf bilden sich Ödeme in der Unterhaut, besonders an Hals und Unterbauch, bis es schließlich auch zur Bauchwassersucht (Aszites) kommt. Röntgenologisch wird eine Herzvergrößerung sichtbar. Eine Vergiftung mit Persin endet meist tödlich, da es keine spezifische Behandlung gibt

Schokolade und alle kakaohaltigen Nahrungsmittel

Der in Schokolade enthaltene Inhaltsstoff Theobromin ist für unsere Hunde toxisch, da sie nicht in der Lage sind ihn abzubauen. So sammelt sich das Theobromin im Körper an und führt zur Vergiftung. Symptome sind starkes Hecheln, Erbrechen, Durchfall, stark erhöhte Herzfrequenz, Krämpfe, Lähmungen, Bewusstseinstörungen bis hin zum Tod.Theobromin ist für Hunde ab etwa 100mg pro Kilogramm Körpergewicht tödlich. Je nach Kakaogehalt reicht somit für einen Pekinesen eine Tafel Vollmilchschokolade zum Vergiften aus. Bei einem mittelgroßen Hund (10-15 kg) können eine Tafel Zartbitterschokolade bzw. drei Tafeln Vollmilchschokolade tragisch enden. Eine spezifische Behandlung gibt es nicht.

Süßstoff Xylit

In vielen menschlichen Lebensmitteln findet sich der Zuckeraustauschstoff Xylit. Die ASPCA (American Society for the Prevention of Cruelty to Animals) warnt davor, Lebensmittel, die Xylit enthalten, an Hunde zu verfüttern, da Xylit bei ihnen die körpereigene Insulinproduktion derart steigern kann, daß es zu einem lebensgefährlichen Abfall des Blutzuckerspiegels kommen kann. Betroffene Hunde reagierten ca. 30 Minuten nach dem Verzehr größerer Mengen Xylit-haltiger Süßwaren mit dem Verlust der Koordination, Schwächeanfällen und Krämpfen. Ferner steht Xylit im Verdacht, Leberschäden zu verursachen.

Weintrauben bzw. Rosinen

Die ASPCA und das britische Institut für Veterinärtoxikologie warnen unabhängig voneinander vor dem Verzehr von Weintrauben bzw. Rosinen durch Hunde. Auffällig oft haben Hunde nach dem Verzehr von Weintrauben schwere Symptome von Vergiftung gezeigt: Magenkrämpfe, Erbrechen und Durchfall. In einigen Fällen trat sogar Nierenversagen auf. Bei der Analyse dieser Daten stießen die Forscher auf merkwürdige Vergiftungen bei 19 Hunden (zehn in den USA und neun in Großbritannien). Alle Hunde hatten unterschiedlich große Mengen an Weintrauben oder Rosinen gefressen – Leckereien, die man eigentlich als harmlos einstufen würde.

Die Trauben gehörten unterschiedlichen Sorten an und waren weder mit Spritzmitteln noch anderen chemischen Mitteln oder Schwermetallen übermäßig belastet. Die Symptome der Hunde glichen sich: Einige Stunden nach dem Verzehr der Früchte erbrachen sich die Tiere und wurden appetitlos. Durchfall und Bauchschmerzen stellten sich bei einigen Hunden ein. Nach 24 Stunden zeigten die am schwersten betroffenen Hunde die Symptome eines Nierenversagens. Sie wurden sehr ruhig bis lethargisch und konnten kein oder nur noch wenig Wasser lassen. Bei Blutuntersuchungen stellten die behandelnden Tierärzte neben dramatisch erhöhten Nierenwerten auch eine Hyperkalzämie (zu viel Kalzium im Blut) fest. Von den zehn amerikanischen Hunden überlebten nur fünf Tiere. Derzeit ist nicht bekannt, welcher Inhaltsstoff der Weintraube die Vergiftung auslöst. Auch die Dosis, die den Weintraubengenuss zum Gift für den Hund macht, ist noch nicht bekannt. Die amerikanischen Forscher schätzen, dass umgerechnet
 11,6 Gramm (g) Trauben pro Kilogramm (kg) Körpergewicht des Hundes zu Vergiftungserscheinungen führen können (also bei einem 20 kg schweren Hund rund 232 g Trauben). In Großbritannien ermittelten die Wissenschaftler, dass etwa 14 g Rosinen/kg Hund zu einem Todesfall bei einem Labrador Retriever geführt haben.

Bei Verdacht auf eine Weintraubenvergiftung sollten Sie mit Ihrem Hund schnellstmöglichst zu einem Tierarzt gehen, um dem Nierenversagen vorzubeugen. Eventuell kann das Gift im Darm mit Aktivkohle gebunden werden. Bei schweren Vergiftungen sollte der Hund vom Tierarzt stationär aufgenommen und mindestens 48 Stunden lang unter Kontrolle der Blutwerte mit Infusionen versorgt werden.

Zwiebeln und Knoblauch (roh, gekocht und getrocknet)

Zwiebeln, Knoblauch und andere Gewächse der Pflanzengattung Allium enthalten das für Hunde giftige N-Propyldisulfid und Allylpropylsufid. Es handelt sich dabei um Schwefelverbindungen, die die lebensnotwendigen roten Blutkörperchen (Erythrozyten) zerstören (= Hämolyse). Symptome für diese Hämolyse sind blasse Schleimhäute, Anämie (Blutarmut), forcierte Atmung und Atemnot, Zittern und flacher Puls. Erbrechen und Durchfall können auftreten. Der Urin verfärbt sich rotbraun. Schon eine mittelgroße Zwiebel kann einen kleinen Hund ernsthaft schädigen. Eine Behandlung kann nur symptomatisch erfolgen.

Allgemein gilt:

Bei Vergiftungsverdacht sofort zum Tierarzt. Anfangs kann man oft durch gezieltes Erbrechen das Schlimmste verhindern, im weiteren Verlauf können je nach Gift Toxinbinder im Darm wirksam werden. Auf jeden Fall muß eine symptomatische Behandlung erfolgen.

 

Quelle: Canosan

                               Wenn die Temperaturen sinken gibt es bei Hund, Katze und Co. einiges zu beachten:

  • Atemwegs- und Hauterkrankungen, wie trockene Haut oder Juckreiz, können sich verschlimmern, wenn sich Tiere überwiegend in gut geheizten Räumen mit niedriger Luftfeuchtigkeit aufhalten. Abhilfe schaffen Luftbefeuchter und regelmäßiges Lüften.
    Frostschutzmittel, die Äthylenglykol enthalten, werden von Hunden und Katzen wegen des süßen Geschmacks gerne aufgenommen und führen zu einer meist tödlichen Vergiftung. Immer sicher verwahren!

 

  • Stubentiger, die bestenfall den Balkon kennen bilden nicht genügend Unterwolle aus, um im Winter plötzlich zum ganztägigen Freigänger erklärt zu werden. Aber auch an Freigang gewöhnte Katzen benötigen immer ein warmes Plätzchen. Der freie Zugang zum Haus, zu einem Kellerraum oder einem isolierten Verschlag mit wärmenden Materialien zum Einkuscheln muss gewährleistet sein. Übrigens Ein kurzes Hupen vor dem Start eines noch warmen Autos hilf, Katzen aus dem Motorraum zu vertreiben, die sich hier aufwärmen wollten.

 

  • Schneefressen verursacht durch Kälte, im Schnee enthaltenen Schmutz und ggf. auch Streusalz bei Hunden häufig blutige Magen-Darm-Entzündungen. Deshalb sollte man es unterbinden und die Vierbeiner nicht noch durch Schneeballwerfen dazu animieren.

 

  • Streusalz und Split in großen Mengen greifen die Hundepfoten an. Hier helfen ein “Fußbad” mit lauwarmem Wasser nach dem Gassigehen und gegebenenfalls das Einreiben der Pfotenballen mit Melkfett oder Vaseline vor dem Spaziergang, um das Austrocknen der Ballen und Risse verhindern. Wenn bereits Verletzungen und/oder Entzündungen bestehen oder auch zur Vorbeuge bei empfindlichen Pfoten leisten Pfotenschuhe gute Dienste, die es in verschiedenen Größen gibt.

 

  • Eisklumpen zwischen den Zehen, die sich vor allem bei langhaarigen Hunden während des Spaziergangs schnell bilden, stören den Hund beim Laufen und können ebenfalls Entzündungen hervorrufen. Durch das Kürzen der Haare im Zwischenzehenbereich lässt sich die Eisklumpenbildung verhindern.

 

  • Kurzhaarige Hunde frieren deutlich schneller als ihre langhaarigen Artgenossen und müssen bei Kälte immer in Bewegung bleiben. Dies gilt für alle Tiere, wenn sie nass sind, da ihr Körper dann mehr Wärme abgibt. Nicht nur die gemessene Temperatur ist entscheidend: Ein kalter Wind lässt Mensch und Tier die Temperatur kälter empfinden als das Thermometer anzeigt und führt zur Auskühlung. An besonders frostigen oder nasskalten Wintertagen ist es vernünftiger, anstatt eines ausgedehnten Spaziergangs mehrmals täglich kürzere Spaziergänge zu unternehmen.

 

  • Hundebekleidung sollte nicht generell zum Einsatz kommen, denn nicht jeder Kurzhaarhund friert und nicht jeder Langhaarhund hat genügend Unterwolle, die gegen Kälte und Nässe schützt. In manchen Fällen kann sie aber sinnvoll sein. So zum Beispiel für kleine Hunde zum Schutz vor nassem Bauch und damit vor Blasen- und Nierenentzündungen, Welpen und Junghunde, deren Fell seine volle Schutzwirkung noch nicht erlangt hat, für ältere Hunde, die häufig unter Gelenkerkrankungen leiden, für kranke Hunde, beim Hundesport zum Warmhalten der Muskulatur in Wartezeiten und zwischen aktiven Einsätzen sowie für alle Hunde, die durch Zittern zeigen, dass sie frieren. Bei der Auswahl der Kleidung dürfen modische Aspekte keine Rolle spielen. Was zählt, ist allein die Funktionalität. Die Bekleidung sollte aus strapazierfähigem, atmungsaktivem, wind- u. wasserdichtem, weichem, waschbarem Material bestehen. Das Futter darf nicht statisch aufladbar sein. Sie muss gut passen, bei kleinen Hund den Bauch bedecken, darf nicht auf der Haut reiben und die Bewegung behindern. Sie sollte leicht anzulegen und sicher durch stufenlos verstellbare Klett- u./o. Klippverschlüssen zu fixieren sein. Vor allem darf sich der Hund darin nicht verheddern oder gar strangulieren können. Grundsätzlich ist darauf zu achten, dass Hunde die Bekleidung nicht anknabbern, sonst besteht die Gefahr das Teile davon abgeschluckt werden und Magen-/Darmprobleme bis hin zum Darmverschluss entstehen. Deshalb sollte die Kleidung immer direkt nach dem Spaziergang abgenommen werden. Wenn sich ein Hund mit Kleidung normal bewegt und freudig spazieren geht. bzw. wenn ein Hund, der bislang ungern bei Kälte oder feuchtkalter Witterung rausgehen wollte, mit Bekleidung dem Auffordern zum Spaziergang gerne folgt, kann man davon ausgehen, dass sich das Tier mit seiner Bekleidung auch wohl fühlt.

 

  • Das Kaninchenfell bietet eine gute Isolation, so dass die “Mümmelmänner” in einem wind- und wettergeschützten Stall mit Unterschlupf gut den Winter draußen verbringen können. Zur Ausbildung eines entsprechend dicken Felles müssen sie aber während des Übergangs der Jahreszeiten draußen leben. Plötzliche große Temperaturschwankungen (im Winter zum Streicheln in die warme Wohnung und dann wieder in die Kälte) vertragen solche “Freilandkaninchen” nicht.

 

  • Für Meerschweinchen ist Vitamin C (chemischer Name: Ascorbinsäure) lebensnotwendig. Im Winter steht kein frisches Grünfutter zur Verfügung und der Vitamin-C-Gehalt von Obst und Gemüse kann lagerungsbedingt niedrig sein. Zur Sicherstellung der Versorgung gibt man in 100 ml Trinkwasser 20-50 mg Ascorbinsäure und als Stabilisator 100 mg Zitronensäure (täglich frisch ansetzen, keine Metallgefäße verwenden). Die Substanzen sind in der Apotheke erhältlich. Empfehlenswert ist dieser Zusatz vor allem bei kranken, trächtigen oder säugenden Tieren, da diese einen erhöhten Vitamin-C-Bedarf haben.

Foto: Bolliger/Pixelio

Quelle:  Bundesverband Praktizierender Tierärzte e.V., bpt

Die Frage, ob die sogenannte Schweinegrippe auch auf unsere Haustiere übertragbar ist, beschäftigt derzeit viele Tierfreunde. Allerdings ist die Bezeichnung Schweinegrippe sehr irreführend. Denn bei dem Virus H1N1, das laut Informationen des Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit nur von Mensch zu Mensch übertragen wird, handelt es sich im Gegensatz zur Vogelgrippe um eine Humaninfektion. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) spricht daher auch von der „Nordamerikanischen Grippe“.

Das Virus wurde bisher weder bei Schweinen noch bei Haustieren nachgewiesen. Deshalb seien besondere Vorsichtsmaßnahmen für Hunde und Katzen derzeit nicht nötig. Aus diesen Gründen sei auch nicht zu befürchten, dass Haustiere den Menschen anstecken könnten. Die momentane Entwarnung bedeutet allerdings nicht, dass sich die Sachlage nicht ändern könnte.  Denn wie sich die Situation weiter entwickelt, kann niemand sagen. Grundsätzlich kann jedes Virus mutieren und damit gefährlich werden.

Weitere interessante Links:
Friedrich-Löffler-Institut
Bundesinstitut für Risikobewertung
Bundesministerium für Gesundheit
Robert-Koch-Institut

 

Quelle: Tasso e.V.

17Oktober

Es geht weiter

angela Aktuelles

Durch das Löschwasser entstand auch in den Praxisräumen erheblicher Sachschaden. Zum Großteil müssen die Verkleidungen von Wänden und Decke abgenommen und erneuert werden. Dies wird sicherlich noch eine geraume Zeit für sich in Anspruch nehmen.

Dennoch: Es geht weiter!

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In kürzester Zeit wurden 2 Räume eingerichtet in denen der Praxisbetrieb mit all seinen Leistungen (natürlich auch Operationen) wie gewohnt weiter laufen kann.

Verehrte Kunden,

aufgrund des Brandschadens stockt der Betrieb der Praxis im Moment. Wir rechnen damit, daß bereits ab 17.08.09 der Betrieb der Kleintierpraxis mit gewohnter Sprechstunde wieder reibungslos laufen kann.

Vielen Dank für Ihr Verständnis,

Frank Schuckmann

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Bild: Axel Schmitz